Was eine UTM-Zone ist
Das UTM-System teilt die Erde in 60 Zonen von je 6° Länge, von 1 bis 60 nach Osten nummeriert, beginnend am 180. Meridian. Jede Zone hat einen Mittelmeridian, auf dem der Ostwert 500 000 m beträgt. Zone 32 reicht zum Beispiel von 6° O bis 12° O, ihr Mittelmeridian liegt bei 9° O.
Der Buchstabe hinter der Zahl ist das Breitenband, von C (80° S) bis X (84° N) in Schritten von 8°. Die Bänder C bis M liegen auf der Südhalbkugel, N bis X auf der Nordhalbkugel. Deutschland liegt in den Bändern T (bis 48° N) und U (48° bis 56° N): München ist 32U, Garmisch-Partenkirchen 32T, Berlin 33U.
UTM-Zonen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Deutschland liegt fast vollständig in den Zonen 32 (6° O bis 12° O) und 33 (12° O bis 18° O); nur der äußerste Westen bei Selfkant reicht in Zone 31. Die Schweiz und Liechtenstein liegen fast ganz in Zone 32, Österreich westlich von 12° O in Zone 32 und sonst in Zone 33. Auf ETRS89 lauten die EPSG-Codes 25832 (Zone 32) und 25833 (Zone 33).
Häufige Fragen
Wie berechne ich die UTM-Zone von Hand?
Zone = abgerundet((Länge + 180) ÷ 6) + 1, abgesehen von den Sonderzonen in Norwegen und Spitzbergen. Für Berlin (13,4° O): abgerundet(193,4 ÷ 6) + 1 = 32 + 1 = 33.
Darf ich die Nachbarzone verwenden?
Ja. Nahe einer Zonengrenze wird eine Zone oft über die Grenze hinaus verlängert, damit ein ganzes Projekt in einem Raster bleibt. Die Verzerrung wächst mit dem Abstand vom Mittelmeridian, deshalb nur nahe der Grenze. Die Zone wählen Sie in der Liste neben jedem System.